Durch einen Unfall und eine dramatische Rettung wurde Martin Schu aus Trittenheim bekannt; ein Beispiel des Berichtes in den Tages- oder Wochenzeitungen sei hier angeführt:

Der Wanderer Donnerstag, den 28. Jänner 1836, Nr. 28: "Tagesbegebenheiten"

"Am 10. December v. J. bestieg, wie nachträglich aus Trier berichtet wird, der Schieferdecker Martin Schu, von Trittenheim, ein junger Mann, von 26 Jahren, den Kirchthurm zu Neumagne [sic], um eine Ausbesserung an demselben vorzunehmen. Als er sich mittelst eines Flaschenzuges bis an die Spitze hinaufgewunden hatte, riß das Seil und Schu stürzte von der Höhe des Thurmes herab, fiel aber glücklicherweise nicht auf den Boden, sondern blieb besinnungslos zwischen dem Thurm und dem Kirchendache in einer Stellung legen, deren geringste Veränderung seinen Sturz auf die Erde und seinen Tod herbeigeführt haben würde. Den Bemühungen der drei Gehülfen des Schu gelang es, die Rettung unter eigener Lebensgefahr zu vollenden; letzterer hat sich zwar bei dem Sturze bedeutend verletzt, wird aber wieder hergestellt werden."

Der Bericht erschien auch in:
Treviris 3. Jg. (1836; 16.01.; Nr. 2) unter dem Titel „Menschenliebe“.
Vgl. Bayerische Dorfzeitung (München) 3. Jg. (1836, 1. Quartal, 23.01., Nr. 10), S. 42, und Beilage zur Sundine. Literatur- und Intelligenz-Blatt für Neu-Vorpommern und Rügen, 1836, 25.01., Nr. 8, S. 32.