Den Anstoß zu dieser Veröffentlichung gab ein Trittenheimer Pfarrer, der dem Verfasser nach der Lektüre der Pfarrchronik das Exzerpt zur Ausarbeitung überließ. [zurück]

Priester unter Hitlers Terror. Eine biographische und statistische Erhebung. Von der Deutschen Bischofskonferenz unter Mitwirkung der Diözesanarchive bearbeitet von Ulrich von Hehl, (Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte; Reihe A: Quellen; 37). Mainz 1984.

Die biographischen Angaben verdanke ich der freundlichen Bereitstellung durch Herrn Dipl.-Archivar Stefan Nicolay, zur Zeit der Abfassung kommissarischer Leiter des Bistumsarchiv Trier.

Deutschnationale über 4%, SPD unter 4%. Die übrigen Stimmen verteilten sich auf 8 weitere
Parteien. Diese Statistik hat Pfarrer Linden in seine Pfarrchronik eingetragen. Die Zahlen der Wahl von 1930 stammen aus der Pfarrchronik, die Zahlen von 1933 aus der Schulchronik. [zurück]

In der „Dokumentation zur Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Rheinland-Pfalz und im Saarland von 1800 bis 1945“ wird die Sachbeschädigung an Fensterscheiben, Hofbeleuchtung und am Haus des Viehhändlers und Metzgers Bermann Samuel am 18.11. und 4.12.1936 erwähnt. [zurück]

Ruth Koppel war die einzige Tochter des Trittenheimer Viehhändlers Isidor Koppel und seiner Frau Ida Koppel geb. Brunngaesser10; sie wohnten in der Ettenstraße.[zurück]

Elias Bonem emigierte mit seiner Familie in die USA; er starb im Mai 1945 im Alter von 84 Jahren in Chicago, wo seine Söhne einen großen Schlachthof gründeten. [zurück]

Linden verweist dazu auch auf den Kirchlichen Amtsanzeiger Nr. 266 Ausgabe 23 von 1933,
wo unter Hinweis auf den Codex juris canonici (can. 1169) die Benutzung der Glocken
ausschließlich der kirchlichen Obrigkeit unterliegt. [zurück]

Linden bemerkt, dass er die einzelnen Punkte nur nach dem Gedächtnis wiedergibt, da ihm
das Schreiben nicht ausgehändigt wurde. [zurück]

Linden bemerkt, dass er die einzelnen Punkte nur nach dem Gedächtnis wiedergibt, da ihm das Schreiben nicht ausgehändigt wurde.

Die Sammlung sei, so Linden, erfolgreich gewesen und die Kirchenausmalung finanzierbar.

Tangiert war damit das „Gesetz zur Regelung der öffentlichen Sammlungen und sammlungsähnlichen Veranstaltungen“ vom 5. November 1934. § 15 sah zwar vor, dass das Gesetz „nicht für öffentliche Sammlungen und sammlungsähnlichen Veranstaltungen“ gelten solle, die „von einer christlichen Religionsgesellschaft des öffentlichen Rechts bei Gottesdiensten in Kirchen und in kirchlichen Versammlungsräumen“ durchgeführt werden. [zurück]

Das Paxheim in Unkel war ein Erholungsheim für Priester in Unkel/Rh., in dem auch Konrad Adenauer Unterschlupf vor den Nationalsozialisten fand. [zurück]