16.10.2017

Der Eselstrapp...

... ein prähistorisches Zeugnis menschlichen Lebens auf der Trittenheimer Acht ... [mehr] ...

Aschenkrüge im Wald

Zum Fundbericht des Pfarrers Liehl von 1851 in den "Jahrbüchern des Vereins von Alterthumsfreunden im Rheinlande".

20.07.2014

Zwei Sarkophage aus spätantiker Zeit

Am Freitag, den 3. April 1920 kamen bei Weinbergsarbeiten zwei schlichte Sarkophage aus hellem Sandstein an die Oberfläche. Sie wurden von Weinbergsarbeitern zufällig entdeckt, „prachtvoll über der Mosel liegend“ in den steilen Weinbergshängen der „Trittenheimer Apotheke“. Die Sarkophage bargen noch die darin Bestatteten mit den Grabbeigaben: eine eiserne Messerklinge, 3 Trichterhalsflaschen (eine der beliebtesten Glasformen des 4. Jh.) und ein reich bekleidetes Skelett. Die beiden erwähnten Goldkreuze sind bis heute nicht nachweisbar. Die geringe Beigabenmenge entsprach den romanisierten Grabsitten des 4. Jh. in den nördlichen Provinzen. 1920 wurden die Grabbeigabenfunde dem heutigen Rheinischen Landesmuseum Trier übergeben, während die Sarkophage nach ihrer Bergung an Ort und Stelle (in situ) verblieben und wurden wieder mit Erde bedeckt wurden. (Zum Grabungskurzbericht). Fortsetzung ...

Im "Trierischen Volksfreund" berichtet G. W. Kluth von der Wiederfreilegung 2005 (Ausgabe vom 7. März 2005): "Manchmal ist es ein Glücksfall, wenn man Dinge, die man einmal gefunden hat, nach längerer Zeit wiederfindet. Diese Erfahrung machte jetzt auch die Gemeinde Trittenheim im Zuge der Flurbereinigungsarbeiten mit Steinsärgen im Gebiet der Weinlage "Trittenheimer Apotheke". Schon 1920 hatten Arbeiter dort im Weinberg des Matthias Josef Clüsserath, wie ein Protokoll meldet, zwei spätrömische Steinsärge gefunden. ... [Fortsetzung]"

Ein Wasserrohrsystem

S. Kurzbericht zum Fund.