Die Moseltalbahn liebevoll das "Saufbähnchen" genannt

Zwischen 1903 und 1966 gehörte die Moseltalbahn zu den wichtigen Verbindungswegen an der mittleren Mosel.

Einen kleinen Einblick gibt ein Video auf youtube

Einige Einblicke in die geschichtliche Bedeutung für Trittenheim finden sich hier.

Fähre, Fährtürme, Brücken

Geschichten des Verkehrs zwischen hüben und drüben

Wie kommt man nach Trittenheim? Na klar, ins Auto setzen, losfahren mit dem Routenplaner ... ganz so einfach war es in früheren Zeiten nicht und es ist eine wirklich spannende Geschichte, die sich um Wege, Stege und Schiene dreht ... Zu diesen spannenden Geschichten, nach Trittenheim zu kommen oder auch von dort woanders hin zu kommen erzählen die Geschichten von Fähren und Brücken der Dorfgeschichte ... [Fortsetzung]

Mittelmoselstraße

Wer kann sich das heute noch denken, Trittenheim nur über umständliche Feldwege, mit der Bahn oder per Schiff zu erreichen? Bis in das Jahr 1933 sahen sich Trittenheimbesucher mit dieser Situation konfrontiert – und das galt für fast alle Orte im Bereich zwischen Schweich und Neumagen. [Fortsetzung]

Mittelmoselstraße als Entwurf auf einer Ansichtskarte (Ende der 20er Jahre)

Neu errichtete Zufahrt zur Brücke (um 1933)

Ein Bericht über die Einweihung aus dem Luxemburger Wort vom 15. Mai 1933 (S. 6). Und in der Ausgabe des Luxemburger Wortes vom 18. Mai 1934 wirbt das am 1. Juli 1933 neueröffnete Hotel "Moselterrasse" in Trittenheim mit der guten Erreichbarkeit durch die "neuerbaute Mittelmoselstraße".

Um die neue Verkehrsverbindung bauen zu können war es erforderlich, privates Gelände für den Straßenbau aufzukaufen. Einige Gebäude im Dorfkern mußten dabei auch niedergelegt werden. Einblick in die Situation gibt eine private Zeichnung von Matthias Zenz (nicht maßstabsgerecht), die zeigt, dass dort, wo sich heute die Kreuzung Mittelmoselstraße (Bundesstraße) / Moselstraße/Spielesstraße befindet, ein Schuppen und ein Haus von J. Kirsten-Schmitt abgerissen wurden, ebenso die Schweeineställe, ein Backhaus (wo früher eine Schmiede stand) und auch das Haus von M. Zenz. Die Karte zeigt auch noch den "Kreutzpütz", einen Brunnen an der damals noch Kreuzstraße genannten Straße, an der sich auch das Pestkreuz befand, das später versetzt wurde.