01.08.2015

Eine Straße für die Mittelmosel

Ein geschichtlicher Abriss des Straßenbaus [Fortsetzung]

Mittelmoselstraße als Entwurf auf einer Ansichtskarte (Ende der 20er Jahre)

Neu errichtete Zufahrt zur Brücke (um 1933)

Ein Bericht über die Einweihung aus dem Luxemburger Wort vom 15. Mai 1933 (S. 6). Und in der Ausgabe des Luxemburger Wortes vom 18. Mai 1934 wirbt das am 1. Juli 1933 neueröffnete Hotel "Moselterrasse" in Trittenheim mit der guten Erreichbarkeit durch die "neuerbaute Mittelmoselstraße".

Um die neue Verkehrsverbindung bauen zu können war es erforderlich, privates Gelände für den Straßenbau aufzukaufen. Einige Gebäude im Dorfkern mußten dabei auch niedergelegt werden. Einblick in die Situation gibt eine private Zeichnung von Matthias Zenz (nicht maßstabsgerecht), die zeigt, dass dort, wo sich heute die Kreuzung Mittelmoselstraße (Bundesstraße) / Moselstraße/Spielesstraße befindet, ein Schuppen und ein Haus von J. Kirsten-Schmitt abgerissen wurden, ebenso die Schweeineställe, ein Backhaus (wo früher eine Schmiede stand) und auch das Haus von M. Zenz. Die Karte zeigt auch noch den "Kreutzpütz", einen Brunnen an der damals noch Kreuzstraße genannten Straße, an der sich auch das Pestkreuz befand, das später versetzt wurde.