Moselwasser: Lebensgrundlage und Bedrohung

Was wäre die Region ohne den Fluss namens Mosel? Es gäbe sie schlichtweg so nicht.

In den Vogesen entspringt die Mosel. Und die Landschaft, die sie durchfließt, prägt sie, hat sie sich doch über viele Jahrtausende hineingegraben in das Rheinische Schiefergebirge. Sie fließt heute noch immer sommers, herbstens, winters und frühlings und nimmt ihren Weg zum großen Meer. Mal nordwärts, mal südwärts, insgesamt aber ostwärts, um bei Koblenz in den Rhein zu münden. Zeugnisse des Moselwassers sind die Steil- und Gleithänge. Hier trägt sie etwas ab, dort lagert sie es an. Was die Mosel so geschaffen hat, ist ein wesentlicher Faktor dafür, dass hier  auch der Weinbau gedeihen kann. Und natürlich hat sie das auch für die Menschen getan, die hier einen Ort der Erholung und des Entdeckens finden.

Der Fluß bleibt aber nicht immer brav in seinem Bett. Manchmal sucht er die Trittenheimer (und andere Moselbewohner ebenso) in ihren Häusern und Wohnungen auf, so wie im Jahr 1955

Nie war sie so hoch ... wie 1993, das gibt auch ein Video eindrücklich wieder, das hier zu finden ist; Bild.