28.08.2013

Anfänge der Kirchen-Geschichte

Jedes Mal, wenn der Kalender den Monat Februar anzeigt, gibt es einen Anlass, über die Kirchen-Geschichte Trittenheims nachzudenken. Eine Urkunde des Jahres 1148 hält erstmals fest, dass es in Trittenheim eine ecclesia, eine Kirche, gab.  Die Urkunde vom 6. Februar 1148 wurde der Abtei St. Eucharius / St. Matthias durch Papst Eugen III. ausgestellt. „curtem de Trittenheim cum ecclesia. decimis et pertinentiis suis“ heißt es dort,  der Besitz bestand also aus einem Gehöft mit einer Kirche, dem Zehnten und was sonst dazu gehört. Doch wo lag diese Kirche - meinte sie etwa die Laurentiuskapelle oder ist an den Standort der heutigen Kirche zu denken? 

Erst im Laufe des hohen Mittelalters wurde aus der Halbmutterkirche die eigenständige Pfarrkirche. Wieviele Kirchbauten während dieser 850 Jahre errichtet wurden, lässt sich nicht genau sagen, vermuten kann man aber, dass mindestens drei Bauten bestanden, bevor der letzte Kirchenbau 1790/93 errichtet wurde.

 Auf eine Spurensuche begibt sich der Beitrag "Trittenheim cum ecclesia". 

09.06.2014

... zur Firmung nach Luxemburg

In der Regel war die Spendung der Firmung an die Jugend des Dorfes verbunden mit der Visitation der Pfarrei. Doch während des Kulturkampfes (zwischen 1871 und 1887 in unterschiedlicher Intensität) und besonders in der Zeit der Vakanz des bischöflichen Stuhles nach dem Tode des Bischofs Matthias Eberhard (1876) war manches anders.

Aus dem Jahr 1879 berichtet das "Luxemburger Wort" in seiner Ausgabe vom 30. Mai über eine Firmung von jungen Menschen durch den Luxemburger Bischof Nikolaus Adames, den ersten Bischof des neugegründeten Bistums Luxemburg. Fortsetzung