1800 bis 1849

1803: Trittenheim als Sukkursalpfarrei qualifiziert

1804: Visitation und Firmung durch Bischof Charles Mannay (3.1.)

1805: Säkularisierung und Veräußerung geistlicher Güter durch die frz. Regierung: Kloster St. Matthias, Merzlicher Kartause, Kloster St. Thomas

1814 1815: Ortsteil Dhrönchen gehört während der österr.-bayrischen Verwaltung zur Bürgermeisterei Leiwen (Kanton Neumagen)

1816/17: Hungerwinter im Trierer Raum

1818: Trittenheim zählt 761 Einwohner

1821 Erstellung des Katasters

1824/1825: Neubau einer Schule (traufständiger Trakt)

1826: aus dem Nikolausaltar wird ein Josephsaltar

1826: Frühmesser M. Schmit

1826: Wiederbelebung der Herz-Jesu-Bruderschaft

1832: Aufhebung der Herz-Jesu-Bruderschaft

1839: Aufteilung in Mädchen- und Knabenschule

1839: Bau der Empore

1840: Einbau einer Stumm-Orgel in der Pfarrkirche

1840/41 : Um- und Neugießen dreier Glocken

1842: Erhöhung des dachlosen Turmes

1843: 892 Einwohner

1846: von der Laurentiuskapelle steht nur noch der Chor (Visitationsprotokoll)

Dezember 1847: +Engelbert Schue (22.12.)

Oktober 1848: Teilnahme Trittenheimer 'Demokraten' an der Massenkundgebung in Lieser (8.10.)

1848 Die Gemeinde protestiert durch den Abgeordneten Joseph Gräff aus Trier bei der Frankfurter Nationalversammlung gegen die Beibehaltung der Moststeuer

Nov. 1848: revolutionäre Ausfälle in Trittenheim; Inhaftierung Trittenheimer Bürger wg Teilnahme an revolutionärer Umtriebe

1849: In Georg Bärschs Beschreibung des Regierungsbezirks Trier wird festgehalten, dass in Trittenheim rote Trauben angebaut

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ab 1850

zw. 1840/1900: Auswanderung Trittenheimer Bürger nach den USA

1851: Fund antiker Aschenkrüge im Trittenheimer Wald

1851: Renovation der Fähre

1853: neue Ponte angeschafft

1854: die Weinberge im Distrikt Olk werden ausgeschlagen und zum Ackerland gemacht

1854: die Olk wird durch einen Fahrweg erschlossen (bis dahin nur Fußweg)

1856: der Hüttenbesitzer Krämer, Quint, versucht den Erzabbau mit zwei Stollen (erfolglos)

1856/57: Neubau der Synagoge Trittenheims

1857/58: Neubau des Pfarrhauses

1860: Wahl zum preußischen Abgeordnetenhaus (drei Wahlmänner aus Trittenheim)

1861: Bau einer Brücke über den Dhronbach (Distrikt Meergrube)

1862: Aufhebung des Frauenkirchenchores

1866: Die Gemeinde erhält eine Armenstiftung von 300 Talern durch den Amsterdamer Rentner Albert Anton Theodor Haerten (1779-1865)

1867: Nikolaus Eifel verstorben (24.2.) - Stiftung u.a. zugunsten einer Gründung eines Katholischen Kranken- und Waisenhauses

1868: Volks-Mission durch Redemptoristen

1868: in Trittenheim werden rd. 90 ha (356 Morgen) mit Weinbau betrieben

1869: Volks-Mission durch Redemptoristen

1869: Verein des Gebetsapostolats und der Herz-Jesu-Bruderschaft

1869: Kreuzweg in der Kirche, gemalt durch Maler Steffgen (Trier)

1869, Oktober in Trittenheim ist ein Erdbeben spürbar

1870: Deutsch-französischer Krieg

1873: Beginn des preußischen Kulturkampfes

1883: Hagel zerstört einen Gutteil der Weinernte

1890: Bau des giebelständigen Schultraktes

September 1891: eine Pilgergruppe wallfahrtet zur Heilig-Rock-Ausstellung in Trier

Juni 1891 schweres Unwetter mit Blitzeinschlag und Bränden

1896: Einrichtung eines Frauenklosters im ehemaligen SJ-Noviziatshof aufgrund der Eifelschen Stiftung

1897: Volks-Mission durch Jesuiten

1897/98: Einrichtung des jüdischen Friedhofes

1898: (Wieder-)Einführung der Herz-Jesu-Bruderschaft (19.6.)